Segelboote

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Lautlos im glasklaren Wasser dahintreiben – das sind die Träume die man hat, wenn man sich für Segelboote interessiert. Die Freude am segeln kann man sich auch gönnen, wenn man nicht das nötige Kleingeld für eine eigene Segelyacht hat. Denn das Chartern von Segelyachten ist wesentlich günstiger, da Kosten für Instandhaltung oder Liegeplatz entfallen. Bekannte Hersteller von Segelbooten sind Beneteau, Jeanneau, Dufour, Bavaria, Oyster, Nautor's Swan oder Hallberg-Rassy.


Ein Sportboot, welches in erster Linie durch Windkraft angetrieben wird, wird als Segelboot bezeichnet. Sie werden in Jollen und Yachten unterteilt bzw. auch in Einrumpf- und Mehrrumpfboote.

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Leichtere Segelboote wie Jollen werden auf Grund ihres geringen Tiefganges in Binnen- und Küstengewässern eingesetzt. Sie besitzen ein aufrollbares Schwert und reagieren schon auf die kleinsten Böen und Steuerbewegungen des Rüdergängers. Sie fahren sich deshalb besonders sportlich.


Kielboote werden hingegen meist auf dem Meer eingesetzt, da sie eine wesentlich höhere Stabilität aufweisen. Durch das Gewicht des Kiels haben sie einen größeren Tiefgang und ein höheres aufrichtendes Moment. Dieses wirkt dem Druck des Segels entgegen. Dadurch kentern sie nicht so schnell bei plötzlich auftretenden Böen.


Neben der Größe entscheidet auch die Möglichkeit einen Außenborder anzubringen, ob es sich bei den Segelbooten um Jollen oder Yachten handelt. Der Außenborder ist nützlich um Windflauten zu überbrücken, oder im Hafen zu manövrieren. Jollen haben für diesen Zweck nur Paddel.

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Bootsführerschein

Wie beim Straßenverkehr gibt es auch auf dem Wasser gesetzliche Vorschriften und Regelungen, was die Sicherheit und den Verkehrsfluss betrifft. Denn dazu gehört mehr als sich nur über die Handhabung des Fahrzeuges und die rechtlichen Bestimmungen zu informieren. Aus diesem Grund hat der Gesetzgeber ein Führerscheinsystem geschaffen, was für den Außenstehenden auf den ersten Blick zu durchschauen ist.

Die Führerscheine werden getrennt nach Art des Antriebes und dem Geltungsbereich. Außerdem ist es für Fahrten im Seebereich ratsam weitere Scheine abzulegen, was nicht zuletzt der eigenen Sicherheit dienlich ist. Auch Versicherungen verlangen die Vorlage eines Führerscheines, wenn es um die Versicherung eines Bootes geht.

Anders als auf Straßen und Autobahnen, welche man alle mit dem selben Führerschein befahren darf, gelten bei Wasserstraßen andere Bestimmungen. Diese werden strikt nach in Binnen- und Seebereich getrennt. Kurz gesagt gehören alle Flüsse, Kanäle und Seen zum Binnenbereich und die Ostsee, Nordsee und einige Gewässer (z.B. die Elbe in ihrem Mündungsabschnitt) zum Seebereich. Das bedeutet also, wenn man zum Beispiel mit dem Motorboot von der Ostsee durch die Flüsse nach Berlin fahren will benötigt man zwei Führerscheine.

Wie man auch für das Motorrad einen anderen Führerschein braucht als für das Auto braucht, so verhält es sich auch mit Führerscheinen für Segelboote und Motorboote. Mit Ausnahme von Berlin ist Führen von Segelbooten auch ohne Führerschein möglich. Bei Motorbooten mit einer Antriebskraft von mehr als 5 PS benötigt man einen Sportbootführerschein Binnen unter Antriebsmaschine für die Fahrt in Binnengewässer. Für die Fahrt auf See wird der Sportbootführerschein See verlangt. Auch wenn kleine Segel- und Motorboote keinen Führerschein benötigen ist es doch besser für die Sicherheit wichtig ausreichende Kenntnisse im Umgang mit dem Fahrzeug, Sicherheitsbestimmungen, Verhalten im Notfall und der Navigation zu haben